Flüchtlingsunterbringung in Hotels

Flüchtlingsunterbringung in Hotels

Flüchtlinge in Fuerteventura auf der Straße am Warten auf einen Transfer.

FUERTEVENTURA | Die Stadträte von Fuerteventura sind sich in den Punkten einig, dass die Flüchtlinge anders untergebracht werden müssen als in Hotels und Herbergen. Dieser gemeinsame Nenner war das Ergebnis des Treffens am Sonntag mit der Inselregierung. Die Insel sei gerne unterstützend da für die Aufnahme der Flüchtlinge, jedoch müsse eine andere Lösung für deren Unterbringung gefunden werden. Nachdem der Alarmzustand aufgehoben wurde, hat der Tourismussektor in Bezug auf Herbergen gute Zahlen belegen können. Die Stadträte befürchten nun einen zeitnahen Einbruch genau dieser Zahlen. Solange die kanarische Regierung militärische Gebäude besitzt, die zurzeit nicht belegt sind, würden diese als Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge eine optimale Alternative sein. Bei diesem Treffen wurde noch einmal auf die Fake-News eingegangen, die angebliche Flüchtlinge plantschend im Pool zum Thema hatten. Solche falschen Nachrichten provozieren,  schädigen den Ruf der Inseln und rücken die Flüchtlinge in ein ganzes falsches Bild. „Wir dürfen solchen falschen Verbreitung keine Plattform bieten“, so die Stadträte am Sonntag. Die gemeinschaftlichen Kommunen bestehen darauf, dass bis spätestens Anfangs 2021 eine andere Lösung umgesetzt sein muss.

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