Kanaren wollen bessere Kontrolle über den Tourismus

Kanaren wollen bessere Kontrolle über den Tourismus

Die Vizeministerin für Tourismus, Teresa Berástegui, machte ihren Vorschlag auf der europäischen Tourismus-Convention.

KANAREN | Die kanarische Regierung hat am Dienstag die Gründung einer europäischen Touristenwache vorgeschlagen. In dieser sollen Daten analysiert und ausgewertet werden, damit während der Krise bessere Entscheidungen im Bereich Tourismus getroffen werden können, um Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten.

„Die Gründung soll zu passenden Regeln führen, diese sollen nicht nur den Auswertungen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen dienen, sondern als permanente Möglichkeit um Wachstum und kontinuierliche Anpassung in dem Bereich zu entwickeln“, so das Ministerium für Tourismus.

Der Vorschlag von Teresa Berástegui, Vizeministerin für Tourismus, kam gut bei den Teilnehmern der europäischen Tourismus-Convention an. Laut ihr muss die Europäische Union aber auch die nötigen Ressourcen dafür bereitstellen können.

Ein weiterer Vorschlag ihrerseits war es, die kanarischen Inseln als Testobjekt zu benutzen. Auf den Inseln sollen Ideen und Vorschläge entstehen, die anschließend auf die ganze EU ausgeweitet werden können. Um den Tourismussektor dauerhaft wieder aufzupäppeln, sollen Experten, Ressourcen und Abläufe von der EU gestellt werden. Nach neun Jahren des Wachstums ist der Tourismus immerhin einer der von der Pandemie meist betroffenen wirtschaftlichen Sektoren.

Quellenangaben

JETZT DIESEN BEITRAG MIT FREUNDEN TEILEN

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.