Post als Drogenkurier

Post als Drogenkurier

Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Das Team für Organisierte Kriminalität und Drogenbekämpfung (E.D.O.A. ) von Las Palmas und das Büro für Steuerfahndung und Zollüberwachung des Flughafens Adolfo Suárez Madrid-Barajas haben gemeinsam drei Personen im Alter zwischen 42 und 44 Jahren und ausländischer Herkunft festgenommen. Sie sollen die Absender und Empfänger eines Postpakets gewesen sein, das 160 Gramm 160 Gramm Methamphetamin (MDMA), auch als  „Cristal-Meth“ bekannt, vom spanischen Festland nach Gran Canaria verschickt haben. 

Per Zufall wurde das Päckchen Anfang Juli auf dem Flughafen von Madrid kontrolliert und dadurch die Ermittlungen der Drogenfahndung in Gang gesetzt.  Auf diese Weise konnten die Ermittler feststellen, dass der Endempfänger der Droge einen Vermittler benutzte, um die Sendung in Empfang zu nehmen. Es handelte sich dabei um Personen, die wirtschaftlich schlecht gestellt waren und  ihre Daten im Austausch gegen Geld zur Verfügung stellten. Der Strohmann holte das Paket ab und erst dann wurde es dem eigentlichen Empfänger übergeben. Das Risiko wurde auf den Mittelsmann abgewälzt.  Darüber hinaus konnte durch die kontrollierte Zustellung der Postsendung nicht nur die Identität des wirklichen Besitzers der Droge festgestellt werden, sondern auch, dass es nicht das erste Mal war, dass diese Pakete nicht zum ersten Mal auf diese Weise über den Atlantik reisten.  Schließlich wurde der Vermittler der Sendung, der auf ein Postpaket mit 160 Gramm MDMA wartete, sowie der Endempfänger, der für die Verteilung der Droge zuständig war, verhaftet. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung trug dieser 1.140 Euro, 80 Gramm pulverisiertes und flüssiges Methamphetamin sowie eine digitale Waage und andere Elemente für die Verteilung der Substanz bei sich.

Quellenangaben

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