Santiago Fuentes von Arbistar 2.0 wegen Betrug verhaftet

Santiago Fuentes von Arbistar 2.0 wegen Betrug verhaftet

Beamte der Guardia Civil und Nationalpolizei haben Arbistar 2.0-Administrator Santiago Fuentes festgenommen.

KANAREN | Die Firma Arbistar 2.0 mit Sitz auf Teneriffa soll durch eine Betrugsmasche 378.750,51 Euro erschummelt haben. Mindestens 26 Leute sind Opfer des Schemas geworden.

Dafür nutzte die Firma das sogenannte Ponzi-System: Beim Geldanlegen werden dem Kunden hohe Zinsen versprochen. Wenn der Investor sein Geld zurückverlangt erhält er dieses über eine gewisse Zeit tatsächlich, um Vertrauen aufzubauen. Für diese Auszahlung nutzt die Firma dann das Geld von anderen Anlegern. Wenn allerdings mehrere Leute gleichzeitig ihr Geld zurückfordern, kommt der Betrüger in Schwierigkeiten und kann nicht mehr zahlen.

Die Firma erklärte den Geldverlust betroffener Anleger damit, dass Investmentprogramme sich aufgehängt hätten und sie deshalb nicht mehr die Möglichkeit hätte, das Geld zurückzubekommen. Der Transfer von Kryptowährungen zeichnet sich häufig dadurch aus, dass die Währung nicht zurückverfolgt werden kann. Investoren hätten bei Vertragsabschluss zugestimmt, bei technischen Fehlern das ganze Risiko alleine zu tragen.

Die Ermittlungen begannen dieses Jahr im September bei der Bitcoin Firma Arbistar 2.0 , als drei Investoren sich über die Machenschaften der Firma beschwert hatten. Gleichzeitig erhielt die Polizei Berichte von fragwürdigen finanziellen Aktivitäten, worauf 23 weitere Betroffene gefunden wurden. Das führte zu vier Hausdurchsuchungen in Büros und Eigenheimen in Adeje, Arona und Candelaria.

Der Administrator von Arbistar 2.0 und Hauptverdächtige, Santiago Fuentes, wurde verhaftet und muss am 22. Oktober vors Gericht. Er wurde wegen Betrug, Geldwäsche und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung angeklagt.

Die Polizei bittet Betroffene, die Opfer eines solchen Schemas geworden sind, sich an die Behörden zu wenden, um in Zukunft andere Investoren zu schützen.

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