Torres will nicht zurück in den Alarmzustand

Torres will nicht zurück in den Alarmzustand

Niemand möchte zurück in den Alarmzustand und in die 4 Phasen.

Ángel Víctor Torres bei der Trauerfeier für die COVID-19 Opfer.
Ángel Víctor Torres bei der Trauerfeier für die COVID-19 Opfer.

Der Kanarische Inselpräsident Ángel Víctor Torres fand klare Worte an alle Bürger und Touristen auf den Kanaren. Nach der Hommage an die COVID-19 Opfer, die an diesem Donnerstag stattgefunden hatte, äußerte sich Torres mit einer klaren Ansage gegenüber den Medien und der kompletten Kanarischen Delegation. „Sollten die Ausbrüche wieder steigen, werden wir nicht zögern, die Maßnahmen erneut zu verschärfen und wenn nötig zurückzukehren in den 4 Phasen Plan.“ – „Ich appelliere nun ein weiteres Mal an alle, die Regeln und Maßnahmen einzuhalten, insbesondere die Masken- und die Abstandspflicht. Die Verantwortung liegt bei jedem einzelnen und keiner möchte Rückschritte machen. Wir werden aber nicht zögern, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wir sind uns der wirtschaftlichen und auch sozialen Konsequenzen bewusst, daher ist die Einhaltung um so wichtiger.“ , so Torres. Der Kanarische Präsident verwies an dieser Stelle auf die jüngsten Ausbrüche in Fuerteventura und Gran Canaria, als bei einer Familienfeier Ende Juni nicht darauf geachtet wurde.

Neue Fälle auf den Kanarischen Inseln

Am Montag gab es zu diesem Fall neue Erkenntnisse bezüglich der neuen COVID-19 Fälle auf Fuerteventura und Gran Canaria. Die Übertragung entstand in einem kurzen Zeitfenster auf einer Familienfeier. Ein Bekannter aus Mexiko kam für eine Familienfeier nach Fuerteventura und auch weitere Familienmitglieder aus Gran Canaria stießen dazu. Bei solchen Feiern werden die Abstandsregeln und die Maskenpflicht lockerer gesehen als in der Öffentlichkeit, was Konsequenzen mit sich gezogen hat. Die Behörden gingen zunächst davon aus, das der Patient Null der Bekannte aus Mexiko sei, da dieses Land immer noch sehr stark von Corona  betroffen ist. Es stellte sich jedoch heraus, das der Patient Null eine ansässige Frau gewesen war. Mit der Tracking-App werden nun die Kontakte überprüft und die bereits mit COVID-19 Infizierten werde isoliert gehalten. Am Montag wurde ebenfalls die ganze Besatzung vom einem Schiff unter Quarantäne in Las Palmas gestellt. Einer der Besatzungsmitglieder hatte leichte Symptome und ließ sich sofort testen, leider mit positivem Ergebnis.

Kanaren stehen positiv da

Auch unter Berücksichtigung dieser neuen Ausbrüche und Fälle sind die Kanarischen Inseln immer noch auf einem sehr guten und positiven Stand seit der Alarmzustand aufgehoben wurde. Damit das so bleibt, machte Torres klar, dass Vorbereitungen getroffen wurden und die medizinischen Voraussetzungen gegeben sind sowie sämtliche Instanzen jederzeit reagieren können. Der Kanarische Präsident bevorzugt jedoch die Eigenverantwortung der einzelnen Personen, damit nicht solche Maßnahmen getroffen werden müssen, wie in dem Fall auf Mallorca.

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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