Wiederwahl zum Präsidenten der AIZA

Wiederwahl zum Präsidenten der AIZA
Dr. Javier Almunia wurde als Präsident des Verbandes AIZA bestätigt.
Dr. Javier Almunia wurde als Präsident des Verbandes AIZA bestätigt.

Dr. Javier Almunia, Direktor der Stiftung, Loro Parque Fundación, wurde kürzlich erneut zum Präsidenten des Iberischen Verbandes für Zoos und Aquarien, Asociación Ibérica de Zoos y Acuarios (AIZA), gewählt. Das Amt, das er bereits im April 2019 übernommen hatte, wird er nun bis 2024 innehaben. „Aktuell konzentriert sich die Organisation auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für spanischen Qualitätstourismus (ICTE) sowie mit den Ministerien für Tourismus und Gesundheit, um einen Leitfaden zu erarbeiten, der es Zoos und Aquarien in Spanien ermöglicht, unter sicheren Konditionen wieder Besucher zu empfangen.

„Mit Blick in die Zukunft, sobald wieder Normalität eingekehrt ist, wird das Hauptaugenmerk des Verbandes auf der Optimierung des Erhaltes der Artenvielfalt in Zoos und Aquarien liegen, um so dem sechsten großen Artensterben entgegenzuwirken“, erklärt Dr. Almunia.

Er ist Doktor der Meereswissenschaften der Universität von Las Palmas auf  Gran Canaria und hat einen Master im Bereich Umweltmanagement am Institut für Ökologische Forschung, Instituto de Investigación Ecológica, erworben. Er verfügt über ein breitgefächertes Wissen in Bezug auf Projekte zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Wildlebens und hat an zahlreichen Forschungsprojekten im Atlantischen, Indischen und Antarktischen Ozean teilgenommen. Seine Themen sind die Meeresökologie, Öko-Toxikologie bei Walen und Delfinen, Bioakustik und Ethnologie. Derzeit ist er auch der Vorsitzende der Europäischen Vereinigung von Meeressäugetieren, Asociación Europea de Mamíferos Acuáticos (EAAM).

 

Loro Parque Fundación, 100% für die Natur

Seit 1994 führt der Loro Parque die meisten Aktivitäten im Bereich sozialer Verantwortung von Unternehmen über die Stiftung Loro Parque Fundación durch. Die Stiftung ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich auf den Erhalt und Schutz von Papageien und Meeressäugetieren, sowie von anderen vom Aussterben bedrohter Arten, spezialisiert hat. Der Loro Parque übernimmt die Betriebskosten der Stiftung, sodass die Spendengelder hundertprozentig in Schutz- und Aufklärungsprojekte fließen können. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern vielmehr gelebte Realität. Die Zahlen und Erfolge sprechen für sich: Über 21,5 Millionen US-Dollar wurden in fast 200 Projekte auf den fünf Kontinenten investiert und zehn Papageienarten konnten vor dem unmittelbar bevorstehenden Aussterben gerettet werden. Seit dem vergangenen Jahr ist die Stiftung zudem an einem Pionierprojekt beteiligt, das von der Kanarenregierung, in Form einer öffentlich-privaten Initiative kofinanziert wird. Im Rahmen der Initiative werden die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer untersucht. In das Projekt werden innerhalb von vier Jahren zwei Millionen Euro investiert, die auf mehrere Forschungsarbeiten verteilt werden. Sie reichen von der Überwachung der Parameter der Meereschemie bis hin zur Erforschung von Algen, Engelshaien und Meeresschildkröten. Dadurch wird eine größtmögliche Menge von Informationen gesammelt, die es ermöglicht die Auswirkungen des globalen Wandels auf den Archipel und das gesamte Makronesien zu überwachen.

Quellenangaben