Ärztestreik in Spanien geht weiter

Ärztestreik in Spanien geht weiter

Mehrere betroffene Mediziner die am Streik teilgenommen haben in Barcelona.

SPANIEN | „Der Streik wird weitergeführt bis eine akzeptable Mitte gefunden wurde“, so der Sprecher der MIR, Àlex Mayer. „Uns wurde eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent angeboten, was pro Tag 1,50 Euro sind. Das ist eine Beleidigung unserer Arbeit und unseres Einsatzes.“, ergänzte er. Eine genaue Vorstellung der Gehaltserhöhung sei nicht kommuniziert worden, aber fünf Prozent seien definitiv zu wenig. Ärzte auf dem Festland verdienen im Durchschnitt die Hälfte von dem, was Ärzte in anderen europäischen Ländern verdienen. Die Ausbildung und die Anforderungen sind jedoch dieselben. Dementsprechend sollen aber die Gehälter ebenfalls angepasst werden. Die Regierungsvertreter des Gesundheitswesens müssen einen großen Schritt auf die Ärzte zugehen, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Im Anschluss kann überprüft werden, ob die Optionen auch umzusetzen sind. Die Streiks werden ab dem 28. September weiter geführt und das Gesundheitsministerium prognostiziert, dass am kommenden Montag ca. 80 bis 90 Prozent aller Streiks in ganz Katalonien stattfinden werden. Somit ist mit Engpässen in der medizinischen Versorgung zu rechnen.

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