Ausgangssperre ab 18 Uhr – Kanaren befürworten den Vorschlag

Ausgangssperre ab 18 Uhr – Kanaren befürworten den Vorschlag

Die aktuell geltenden Regeln erlauben eine Ausgangssperre frühestens ab 22:00 Uhr. Die Autonomen Gemeinschaften möchten dies ändern.

SPANIEN 🇪🇸 | Die Kanarischen Inseln möchten eine Ausgangssperre ab 18:00 Uhr ermöglichen. Der spanische Gesundheitsrat für innere Angelegenheiten (CISNS) hat gemeinsam mit der Zentralregierung und den Autonomen Gemeinschaften am Mittwoch darüber diskutiert, ob die Regelungen des Alarmzustands angepasst werden sollen. Damit könnten die Autonomen Gemeinschaften Spaniens eine Ausgangssperre ab 18:00 Uhr verhängen.

Der aktuelle Alarmstatus gilt bis Mai und sieht keine Ausgangssperre vor 22:00 Uhr vor. Die Zentralregierung müsste die geltenden Bestimmungen also anpassen, um den autonomen Regionen mehr Kontrolle über ihre jeweiligen Zeiten zu erlauben. Auf den Kanaren bestimmt momentan das jeweilige Risikolevel der Inseln die Zeit des Ausgehverbots.

Ausgangssperre ab 20:00 Uhr auf dem Festland in Kraft

Die Autonome Gemeinschaft Kastilien und León auf dem Festland hat seit letztem Samstag bereits eine Ausgangssperre ab 20:00 Uhr. Das Oberste Gericht hat der Regionalregierung am Dienstag zehn Tage gegeben, um die Regelung anzunehmen oder abzulehnen. Bis dahin bleibt die vorgezogene Ausgangssperre aber bestehen. Auch Kastilien-La Mancha und die Region Valencia möchten das Ausgehverbot ab 20:00 Uhr durchsetzen. Fernando López Miras, Präsident von Murcia, hat bereits eine schriftliche Anfrage an die Regierung gerichtet, den Bezirksregierungen die Möglichkeit einer früheren Ausgangssperre zu geben.

Die Präsidentin der Gemeinde Madrids, Isabel Díaz Ayuso, sieht die Forderung als kritisch. Laut ihr würde das Gastgewerbe unter dem vorgezogenen Ausgangsverbot noch mehr leiden.

Ausgangssperre – Die Kanaren befürworten diesen Vorschlag

Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres hat bisher keine vorgezogene Ausgangssperre für die Kanaren in Aussicht gestellt, ist aber grundsätzlich dafür, dass die Regelung des Alarmzustands angepasst wird. Ein verfrühtes Ausgehverbot könnte mit steigenden Fallzahlen einen positiven Einfluss auf die Inseln nehmen.

Bisher haben sich Kantabrien, Kastilien und León, Andalusien, die Balearen und die Kanaren, Madrid, Galizien, das Baskenland, Kastilien-La Mancha, Valencia, Katalonien, Murcia und die autonome Stadt Melilla für die angepasste Regelung ausgesprochen.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

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