Endesa plant 23 nachhaltige Projekte in ganz Spanien

Endesa plant 23 nachhaltige Projekte in ganz Spanien

Die Hauptzentrale des Energiekonzerns Endesa in Madrid.

SPANIEN 🇪🇸 | Das Energieversorgungsunternehmen Endesa hat der Regierung einen Vorschlag für bis zu 23 nachhaltige Projekte in ganz Spanien gemacht. Die Projekte im Zusammenhang mit erneuerbarem Wasserstoff sollen 340 Megawatt (MW) produzieren, für die Elektrolyseuren, die mit 2.000 MW erneuerbarer Energie gespeist werden.

Das Ganze soll sowohl auf dem Festland als auch auf den spanischen Inseln entstehen. Die Umsetzung würde ungefähr 2,9 Milliarden Euro kosten und sich von der Herstellung bis zum Verbrauch an der Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff orientieren.

Rafael González, Generaldirektor von Endesa, sagte, dass das Unternehmen mit diesen Projekten „sein klares Engagement für grünen Wasserstoff als Schlüssel für den Energiewendeprozess und der damit verbundenen Wirtschaft“ unter Beweis stellen will.

Der Energiekonzern hatte sich Ende November als Ziel gesetzt, zwischen 2021 und 2023 weitere 3.900 MW nach Spanien zu bringen. Die Umsetzung dieser Projekte würde die Produktion von mehr als der Hälfte des Zielwerts bedeuten.

Endesa will Windenergie für Anlagen nutzen

Das bisher am weitesten fortgeschrittene Projekt Endesas ist für As Pontes / A Coruña geplant. Dieses umfasst einen 100-MW-Elektrolyseur und sechs zugehörige Windparks mit einer Gesamtleistung von 611 MW. Dabei sollen 1.600 Arbeitsplätze innerhalb der geplanten 18 Monate Bauzeit geschaffen werden. Der Bau des Elektrolyseurs zur Stoffumwandlung würde rund 120 Arbeitsplätze bedeuten und etwa 24 Monate dauern. Für Betrieb und Wartung der Anlage und des Windparks für circa 20 Jahre würden zusätzlich etwa 130 Mitarbeiter gebraucht. Ziel ist die Produktion von 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff. Insgesamt müssten 738,2 Millionen Euro in das Projekt investiert werden.

Endesa-Projekte in ganz Spanien geplant

Die restlichen Projekte sind für die Orte Huelva, Teruel, Almería, Tarragona, dem Ebro-Tal, Compostilla und Seseña geplant. Insgesamt sollen dabei 215 MW entstehen sowie 500 Arbeitsplätze in der Bauphase und rund 220 weitere in den Betriebs- und Wartungsphasen. Auch für die Kanarischen Inseln, die Balearen und Melilla wurden Initiativen vorgestellt, konkret für Barranco de Tirajana, Granadilla und Alcudia. Letztendlich sollen die Elektrolyseure auf dem Festland alleine, 26.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr und 315 MW produzieren.

Auf den Kanaren ist grüne Energie seit längerem ein Ziel in der Politik, was unter anderem mit dem Bau von Windparks unterstützt werden soll.

Quellenangaben

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