ERTE wird bis Ende Mai verlängert

ERTE wird bis Ende Mai verlängert

Die spanische Arbeits- und Sozialministerin Yolanda Díaz.

SPANIEN 🇪🇸 | Die spanische Regierung hat die Notwendigkeit der Fortsetzung der Beihilfe für die Regelung der befristeten Beschäftigung (ERTE), was mit der in Deutschland bekannten Kurzarbeit vergleichbar ist, bis zum 31. Mai 2021 bestätigt. Die Arbeitsministerin Yolanda Díaz möchte dabei die bisherigen Bedingungen unverändert lassen.

ERTE-Änderungen gefordert

Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertreter haben Änderungen gefordert, über die am 11. Januar verhandelt wird. Alle Beteiligten sind sich jedoch im Klaren, dass es bis zum 15. Januar eine verbindliche Einigung geben muss. Die CEOE beabsichtigt, die Beschäftigungszusage zu überprüfen, während die UGT auch in Erwägung gezogen hat, den „Nullzähler“ für das Arbeitslosengeld in dem Maße zu verlängern, wie die ERTE verlängert wird, damit die Betroffenen im Falle einer Entlassung ihr Recht auf zukünftige Arbeitslosigkeit nicht verbrauchen.

Der Unternehmensverband CEOE beabsichtigt, die Beschäftigungszusage zu überprüfen, während die Gewerkschaft UGT auch in Erwägung gezogen hat, den Anspruch auf Arbeitslosengeld in dem Maße zu verlängern, wie ERTE verlängert wird, damit die Betroffenen im Falle einer Entlassung ihr Recht auf zukünftige Arbeitslosigkeit nicht verbrauchen.

Der Präsident von CEOE, Antonio Garamendi, sagte in einem kürzlich geführten Interview, dass die Arbeitgeber vorschlagen würden, dass Arbeitnehmer entlassen werden könnten, indem nur die Beihilfen zurückgegeben werden, die diese Arbeitnehmer erhalten haben und nicht die gesamte Belegschaft.

Quellen aus dem Arbeitsministerium erklärten, dass eine schnelle Einigung unerlässlich sei, um den Unternehmen und den Arbeitnehmern, die in ERTE verbleiben, Sicherheit zu geben. Sie betonten, dass bei dem Treffen auch die Notwendigkeit angesprochen wurde, die Ausbildung dieser Arbeitnehmer zu fördern.

Der starke Schneefall in Madrid hat dazu geführt, dass die Sitzung früher als geplant beendet wurde, ohne den Mindestlohn (MIS) angesprochen zu haben, ein Thema, das diese Woche diskutiert werden soll.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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