Explosion durch ein Gasleck – mindestens vier Tote

Explosion durch ein Gasleck – mindestens vier Tote

Das Gasleck hat das komplette GebÀude unbewohnbar gemacht und elf Verletzte und vier Todesopfer gefordert.

MADRID đŸ‡Ș🇾 | Bei einer Gas-Explosion im Zentrum von Madrid gab es am Mittwoch mindestens vier Tote. Ein sechsstöckiges GebĂ€ude in der Calle de Toledo 98 im Stadtteil La Latina ist gegen 15:00 Uhr explodiert und in Brand geraten.

Das GebĂ€ude gehört dem Erzbischof von Madrid. Darin befinden sich mehrere BĂŒros, ein Caritas-Zentrum, acht Meeting-RĂ€ume und Wohnungen fĂŒr Priester.

Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 85-jĂ€hrige Passantin und zwei MĂ€nner. Zudem wurde der Elektriker David Santos Muñoz, der am Boiler gearbeitet hatte, im Verlauf der Löscharbeiten tot geborgen. Elf Personen haben Verletzungen erlitten, darunter auch zwei Polizisten. FĂŒr die leicht Verletzten wurden zwei Erste-Hilfe-Stationen vor Ort aufgebaut.

Den Priestern, die im GebĂ€ude wohnen und in der Kirche nebenan arbeiten, geht es soweit gut. Neben dem Haus befindet sich die Seniorenresidenz „Los Nogales La Paloma“. Die Bewohner sind unverletzt und wurden in das Ganivet-Hotel gegenĂŒber dem GebĂ€ude evakuiert. Auf der anderen Seite des explodierten Hauses steht die Schule La Salle La Paloma. Verletzungen unter SchĂŒlern und Lehrern gibt es keine, sie waren auf ihrem Weg in die Klassenzimmer als die Explosion geschah.

Die Reparatur des Gaslecks kam zu spÀt

Das spanische Innenministerium bestĂ€tigte die Ursache des UnglĂŒcks. Ein Gasleck hat die Explosion verursacht. Der 35-jĂ€hrige tot geborgene Elektriker, David Santos Muñoz, war gerade dabei die undichte Stelle zu reparieren. Diese war schon seit Tagen gemeldet, jedoch verzögerte der unerwartete Schneefall in Madrid den Reparaturauftrag und dessen AusfĂŒhrung.

Quellenangaben

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