Hauskauf in Spanien bis jetzt mit Aufwärtstrend

Hauskauf in Spanien bis jetzt mit Aufwärtstrend

Viele Spanier auf Immobiliensuche haben sich den Wirtschaftseinbruch zunutze gemacht und ein Haus gekauft. 

SPANIEN 🇪🇸 | In Spanien werden seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Häuser gekauft. Durch den Einbruch der Wirtschaft sind Immobilienpreise gesunken, zudem lockten Makler mit niedrigen Zinsen. Trotz der unsicheren finanziellen Situation, der ein Großteil der Bevölkerung ausgesetzt ist, ist aktuell kein schlechter Zeitpunkt für einen Hauskauf in Spanien. Diesen Januar jedoch ist der Kauftrend wieder eingebrochen – auf den Kanaren im Vergleich zum Vorjahr sogar um 52,2 Prozent. Das geht aus Daten des nationalen Instituts für Statistik (INE) vom Dienstag hervor.

Der Verkauf von Eigenheimen in Spanien ist diesen Januar, um 15,4 Prozent zurückgegangen, im Vergleich zum gleichen Monat in 2020. Das ist der größte Rückgang seit Juli 2020, obwohl die Gesamtzahl der Verkäufe die höchste seit Februar 2020 ist, kurz bevor die Pandemie ausbrach. Im November kam es zu einem Zuwachs der Hauskäufe von 1,9 Prozent und im Dezember sogar zu 3,7 Prozent.

Diesen Januar jedoch ist der Trend auffällig zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem Rückgang der Verkäufe von gebrauchten Häusern um 18,8 Prozent. Insgesamt 31.337 gebrauchte Wohnungen wurden gekauft. Auch für 8.416 neue Häuser wurden Transaktionen abgeschlossen, was in dem Sektor gerade mal einem Rückgang von 0,4 Prozent entspricht. Der Januar verzeichnete insgesamt die höchste Anzahl von neu gekauften Eigenheimen seit Februar 2020.

Auf den Kanaren bleibt der Hauskauf-Trend aus

Auf dem spanischen Festland boomt der Immobilienmarkt trotz Pandemie geradezu. Im Januar 2020 gab es in der Gemeinde Valencia mit 139 sowie in Andalusien und La Rioja mit 125 die höchste Anzahl von Hausverkäufen pro 100.000 Einwohnern. Im Januar dieses Jahres stand Andalusien an der Spitze, als 8.376 Hauskäufe in der Region erfolgten. Darauf folgte Katalonien mit 6.356 Stück, die Gemeinde Valencia mit 5.577 Stück und die Gemeinde Madrid mit 5.277 Häusern.

Auf den Kanaren sieht es in Bezug auf den Hauskauf allerdings anders aus: Die Kanaren haben den größten Rückgang im Januar gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Abnahme von 52,2 Prozent stechen sie deutlich hervor, gefolgt von Murcia mit einem Rückgang von 30,4 Prozent, den Balearen mit 28,5 Prozent, dem Baskenland mit 21,8 Prozent und La Rioja mit einer Abnahme von 19,4 Prozent.

Quellenangaben

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