Neue Webseite „Reactivatur“ soll helfen die Übersicht für Beihilfen zu haben

Neue Webseite „Reactivatur“ soll helfen die Übersicht für Beihilfen zu haben

Die neue Webseite „Reactivatur“ des spanischen Ministeriums für Tourismus.

SPANIEN 🇪🇸 | Die neue Webseite „Reactivatur“ ging am gestrigen Dienstag online und wurde vom spanischen Ministerium für Tourismus unter der Führung von Reyes Maroto ins Leben gerufen, um die möglichen Beihilfen einfach und übersichtlich zur Verfügung zu stellen, die in den jeweiligen Regionen verfügbar sind. Diese Seite dient vor allem der Information von Unternehmen und Selbständigen im Tourismussektor.

Funktion und Handhabung von „Reactivatur“

Das Prinzip ist sehr einfach: Der Nutzer wählt seine Region und einen Bereich aus und kann zusätzliche Filtereinstellung vornehmen. Im Anschluss klickt er auf die Suche und es werden alle möglichen Beihilfen angezeigt, die den Kriterien entsprechen und zur Verfügung stehen.

Die nächsten Schritte, um an die notwendigen Informationen zu kommen, sind jedoch nicht wirklich durchdacht. Nachdem eine Auswahl getroffen wurde, hat der Interessent in den meisten Fällen nur die Möglichkeit, den dazugehörigen Gesetzesbeschluss im Amtsblatt der jeweiligen Region durchzulesen.

In Anbetracht des aktuellen Stands der Webseite wird den Selbstständigen und KMU nicht wirklich geholfen. Weder mit weiterführenden Links zu den jeweiligen Stellen noch mit Formularen oder Kontaktdaten des zuständigen Amtes.

In vereinzelten Fällen sind für Regionen auf dem Festland bereits weiterführende Links hinterlegt, die jedoch nur auf die jeweilige SEDE-Webseite (Digitales Antrags- und Kontrollbüro) führen.

„Reactivatur“ ist noch im Aufbau

Auf Rückfrage von Teneriffa Aktuell beim spanischen Ministerium, wurde mitgeteilt, dass die Webseite zukünftig erweitert wird und weitere Optimierungen geplant sind, um dem Interessenten die bestmöglichen Informationen schnell und unkompliziert zur Verfügung zu stellen.

Eine Anpassung ist mit Sicherheit zu empfehlen, da die Webseite ansonsten keine gravierende Hilfe darstellt, weder für Selbstständige noch KMU.

Europäische Zuschüsse für nachhaltigen Tourismus

Die Tourismusministerin Reyes Maroto bestätigte ebenfalls gestern, dass in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union ein Konzept erarbeitet wird, um den nachhaltigen Tourismus in ganz Spanien zu fördern. Das Konzept soll rund 3,4 Milliarden Euro beinhalten und in drei verschiedene Bereiche unterteilt sein. Der erste Bereich wird sich auf den Strand-Tourismus konzentrieren und der zweite Bereich soll auf den Tourismus innerhalb des Stadt- und Landbereich ausgelegt sein. Der dritte und letzte Bereich wird sich auf den Erhalt und die Förderung von Naturschutzgebieten beziehen.

Quellenangaben

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