Santander entlässt 3.572 Angestellte

Santander entlässt 3.572 Angestellte

3.100 Santander-Filialen in ganz Spanien sollen geschlossen werden.

SPANIEN  🇪🇸 | Die Santander-Bank will 3.572 Angestellte entlassen und 1.500 in andere Sparten der Gruppe umsiedeln. Dabei soll es zu einer Schließung von 1.033 Branchen in Spanien mit 3.100 Filialen kommen. Grund dafür sei der gehäufte digitale Kundenkontakt durch die Pandemie.

Kompensationspläne der Bank

Je nach Alter und Länge der Anstellung sollen alle Mitarbeiter, die von der Entscheidung betroffen sind, Kompensation erhalten. Letzten Donnerstag hat die Santander-Bank die finale Version ihres Kompensationsplans, dem „Expediente de Regulación de Empleo” (ERE) vorgelegt.

Die über 62-Jährigen sollen in einjähriger Zahlung eine Kompensation für 20 Tage pro Arbeitsjahr erhalten. Die 58- bis 61-Jährigen, die mindestens 15 Jahre gearbeitet haben, sollen 76 % ihres Rentengehalts bekommen.

Es gibt eine spezielle Vereinbarung mit der Sozialversicherung, sodass es einen monetären Zuwachs von maximal 3 % pro Jahr geben kann, bis die Betroffenen 63 Jahre alt werden. Die Bank möchte Mitarbeitern zwischen 55 und 57, die über 15 Jahre gearbeitet haben, 74 % der Jahresrente auszahlen.

Die 50 bis 54-Jährigen, die auch mindestens 15 Jahre gearbeitet haben, erhalten eine Kompensation von sechs Jahresrenten mit maximal 320.000 Euro, welche keine Prämien beinhalten. Auch hier gilt die Sondervereinbarung des Zuwachses von 3 % bis sie 63 Jahre alt werden.

Die Mitarbeiter, die freiwillig gehen, sollen 30.000 Euro erhalten, wenn sie über 15 Jahre in der Bank gearbeitet haben. Zwischen 10 und 14 Arbeitsjahren sollen es 25.000 Euro sein, zwischen 5 und 9 Arbeitsjahren 15.000 Euro und bei weniger als fünf Jahren 5.000 Euro. Angestellte, die 50 Jahre alt oder jünger sind und eine längere Zeit gearbeitet haben, sollen mit 40 Tagen ihres Bruttojahresgehalts kompensiert werden, mit maximal 24 monatlichen Zahlungen.

Für die Mitarbeiter, die ihre Arbeit freiwillig aufgeben, soll es eine Prämie zwischen 5.000 und 30.000 Euro geben. Den Mindestsatz erhalten alle, die weniger als fünf Jahre gearbeitet haben, den Höchstsatz alle, die mindestens 15 Jahre gearbeitet haben. Für die über 55-Jährigen, die weniger als 15 Jahre lang beschäftigt waren, gibt es 40 Tage des Bruttogehalts in 24 Monatszahlungen zusätzlich zu den bereits genannten Prämien.

Quellenangaben

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