Spanischer König unter Korruptionsverdacht

Spanischer König unter Korruptionsverdacht

Für den 82-Jährigen könnte es juristisch noch eng werden.

Der oberste Gerichtshof in Madrid ermittelt gegen den zurückgetretenen spanischen König Juan Carlos I. in Verbindung mit der in Saudi-Arabien gebauten Schnellbahntrasse AVE. Seit Oktober 2018 verkehrt der sogenannte Wüstenzug zwischen Medina und Mekka. Ebenfalls seit 2018 gehen die Ermittler von einem hohen Maß an Korruption, Geldwäsche und anderen Wirtschaftsdelikten aus. An den König sollen bereits 2008 rund 100 Millionen Euro Schmiergeld geflossen sein. Zu diesem Zeitpunkt war Juan Carlos I. allerdings noch im Amt und genießt daher Immunität. Erst im Juni 2014 trat er zurück und übergab das Zepter seinem Sohn Felipe VI. Unter Umständen kann der 82-jährige, adlige Verdächtige für die Zeit nach 2014 wegen Geldwäsche belangt werden. Die Ermittlungen sind komplex und dauern noch an. Der Ruf des ehemaligen Königs hat in der Vergangenheit mehrfach durch Jagd- und Affärenskandale gelitten.

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