Anaga-Gebirge soll bessere Parkmöglichkeiten bekommen

Anaga-Gebirge soll bessere Parkmöglichkeiten bekommen

Auf der Straße zum Strand von Almáciga sind alle Parkplätze meistens belegt. /Archiv

TENERIFFA 🇮🇨 | Die Inselregierung plant Maßnahmen, um Menschenmassen und Verkehrsprobleme in den Küstenregionen des Anaga-Gebirges zu verhindern. Dazu gehört der Ankauf von Grundstücken privater Eigentümer, um sie zu Parkplätzen für Strandgänger zu machen. Die Inselrätin für Natur und Umwelt auf Teneriffa, Isabel García Hernández, fügte bei der Ankündigung hinzu, dass sie zuversichtlich sei, bald eine Einigung mit den Bewohnern Anagas erzielen zu können.

Jeweilige Grundstücke sollen vor allem in den Gebieten La Vegeta und Roque de las Bodegas aufgekauft werden. „Wir wollen Parkplätze für die Bevölkerung schaffen, die sie nutzen kann, wenn sie zu den Stränden von Almáciga, Roque de las Bodegas oder Benijos fährt. Derzeit gibt es keine Abstellplätze und deshalb erhebliche Verkehrsprobleme in der Gegend. Besucher neigen dazu, ihre Fahrzeuge am Straßenrand und an Bushaltestellen zu parken“, erklärte die Rätin.

Die Parkplätze sollen auch eine Lösung für das Problem mit den Wohnwagen sein. Es ist momentan verboten, in den Küstengebieten zu übernachten. Für den Bau der Abstellplätze ist ein Servicebereich für Wohnwagen eingeplant, damit sie problemlos dort verweilen können.

Anaga-Gebirge – bessere Parkmöglichkeiten geplant

Außerdem plant die Inselregierung, gemeinsam mit dem Stadtrat von Santa Cruz, den Umbau einer Straße bei Roque de las Bodegas, damit diese von beiden Seiten befahren werden kann. Allgemein soll der Verkehr an der Küste Anagas verbessert werden. In Cruz del Carmen ist währenddessen der Bau einer Mauer geplant, da parkende Fahrzeuge dort ein Problem darstellen. Um kurzfristiges Parken zu verbessern, sollen Müllcontainer umgestellt und andere Mauern entfernt werden, um Platz zu schaffen, bis Land für neue Parkplätze erworben wird.

Busfahrten ins Anaga-Gebirge sollen eine Alternative werden

Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel soll gefördert werden. Das möchte die Regierung aus eigener Tasche bezahlen: Beim großen Busbahnhof in Santa Cruz können Besucher ihre Autos abstellen und mit dem Bus ins Anaga-Gebirge fahren. Laut García Hernández wird die Inselregierung eine Kampagne starten, um diese Alternative finanziell zu fördern. Momentan ist im Gespräch, ob einkommensschwache Bevölkerungsgruppen nicht allgemein kostenlos Bus fahren können sollten .

Falls all diese Maßnahmen nicht dazu führen, das Verkehrschaos und die Menschenmassen im Anaga-Gebirge in den Griff zu bekommen, werden drastischere Maßnahmen ergriffen, so die Rätin. Die Regierung müsste dann Zufahrt-Verbote für Autos in den Küstenregionen einführen, sodass Besucher nur noch mit dem Bus in die Regionen gelangen.

Momentan arbeitet die Inselregierung mit dem Stadtrat Anagas an einem Parkplatz- und Verkehrsplan, um zur Osterzeit alles zu regeln. Dieser wird auch Kapazitätskontrollen beinhalten.

Quellenangaben

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