Ansturm auf den Teide führt zu Straßensperrungen

Ansturm auf den Teide führt zu Straßensperrungen

Ansturm auf den Teide führt zu Straßensperrungen.

TENERIFFA 🇮🇨 | Die weiße Winterlandschaft, die gerade auf dem Teide zu finden ist, zieht jedes Jahr viele Besucher an. Auch dieses Jahr blieb das nicht aus. Wegen Staus auf den Wegen zum Vulkan sah sich der Straßenbaubeauftragte und Insel-Vizepräsident, Enrique Arriaga, letzten Freitag zum Handeln gezwungen, um den Ansturm von „Schneetouristen“ zu stoppen. Die Route, die über La Esperanza zum Teide führt, wurde für die Auffahrt gesperrt.

Eine Auffahrt über La Orotava, Vilaflor und Chío war aber noch möglich, obwohl auch diese Straßen stark befahren waren. Arriaga bat die Reisenden, die geltenden Hygienebestimmungen zu beachten. Letztes Wochenende war Teneriffa noch auf Risikolevel 3, was sich inzwischen geändert hat .

Die Staus auf den Straßen im Nationalpark hatten Konsequenzen. Gegen Sonntagmittag musste ein 37-Jähriger von einem GES-Helikopter bei Las Cañadas gerettet werden. Er hatte eine Verletzung am Unterkörper erlitten. Die Feuerwehr konnte sich aufgrund der Staus keinen Weg zu dem Mann bahnen, weshalb sie den Helikopter einsetzen mussten.

Mitglieder vom Roten Kreuz schafften es vorab zu dem Mann und leisteten erste Hilfe, bis der Helikopter ankam. Laut Arriaga war bereits ein Krankenwagen unterwegs in der Gegend von El Portillo, er steckte aber auf einer Straße mit zu vielen Verkehrsteilnehmern fest.

Samstagabend gab es dann einen weiteren Unfall am Besucherzentrum von Las Cañadas del Teide. Eine 19-jährige Frau wurde angefahren und musste ins Krankenhaus transportiert werden. Die erste Hilfe vor Ort wurde durch die vollen Straßen ebenfalls erschwert.

Teide-Situation – Die CC-PNC fordert eine Erklärung

Bei der nächsten Sitzung des Inselrats am 29. Januar will die Partei CC-PNC das Chaos im Nationalpark ansprechen und herausfinden, wer Verantwortung dafür tragen sollte. Laut ihnen hat die Improvisation und mangelnde Ordnung die Sicherheit der Bürger in Mitleidenschaft gezogen. Dabei ging CC-PNC vor allem darauf ein, dass weder Krankenwagen noch Feuerwehrwagen durch die Staus durchkamen. Die Partei findet, dass Enrique Arriaga und Inselpräsident Pedro Martín sich besser um die Situation hätten kümmern müssen. Die Information, dass der Teide ab 14:00 Uhr nicht mehr über La Esperanza zu erreichen war, wurde erst 15 Minuten vor der Straßenschließung verkündet. Dadurch staute es sich unweigerlich auf der TF-24 am Freitagnachmittag. Derartige Menschenansammlungen während der Pandemie zu ermöglichen sei unverantwortlich.

Quellenangaben

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