Die Bürgermeisterin von San Juan de la Rambla, Fidela Veláquez Manuel.
TENERIFFA | Am letzten Mittwoch hat das Strafgericht von Santa Cruz in dritter Instanz die Bürgermeisterin von San Juan de la Rambla, Fidela Veláquez Manuel, zu acht Jahren und sechs Monaten verurteilt. In dieser Zeit darf sie kein öffentliches Amt mehr belegen oder sich dafür zur Verfügung stellen. Der ehemalige Stadtrat Víctor Manuel García Suárez und die ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin Cayetano Silva Hernández wurden für die gleichen Verbrechen zu sieben Jahren verurteilt. Sie hatten im Jahr 2012 mehrere Straftaten begangen. Am 23. November erlaubten alle drei Betroffenen eine Entschädigung in Höhe von 4.220 Euro zugunsten eines Vermittlers von einem Grundstück, dass einem Stadtrat gehörte, wegen einer unzulässigen Kündigung des Vermittlervertrags. Alle drei Personen waren sich der Rechtswidrigkeit Ihrer Handlung bewusst und der Verwaltungsrat wurde zur Billigung gezwungen. Der Kontrolleur der Gemeinde, Juan Antonio Silvelio, hatte im Dezember 2012 einen Bericht dazu erstellt und auf die fehlenden Genehmigungen hingewiesen. Im Jahr 2013 erklärte sich die Bürgermeisterin Veláquez dazu bereit, unter Missachtung der dazu gehörenden Statuten Überstunden an mehrere Angestellte der Stadt auszubezahlen. Die Missachtung beinhaltete, dass die Überstunden nicht schriftlich genehmigt waren, die Arbeitnehmer diese nicht freiwillig leisten wollten und die Überstunden ohne Deklaration auf den Gehaltsabrechnungen ausbezahlt wurden.
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