CEPSA Raffinerie verschwindet von Teneriffa

CEPSA Raffinerie verschwindet von Teneriffa

Am Wochenende wurden zwei tragische Todesfälle in Spanien registriert.

TENERIFFA 🇮🇨 | Am gestrigen Dienstag verkündete Umweltminister José Antonio Valbuena, dass die CEPSA Raffinerie auf Teneriffa , die Insel unter Kontrolle der Regierung verlassen muss. Der Minister erklärte, dass die CEPSA sämtliche Kosten für den Abbau und die Dekontamination des Geländes selber tragen wird. „Das Unternehmen wird die Kosten für den Abbau und die Dekontamination von den erzielten Gewinnen der Raffinerie bezahlen. Es werden keine öffentlichen Gelder dafür bereitgestellt“, so Valbuena.

Die Regierung wird den Abbau der CEPSA Raffinerie und die Dekontamination jedoch strengstens kontrollieren und verfolgen. Die Regierung hat dem Unternehmen Auflagen erlegt, dass das ganze Gelände frei von jeglichen Schadstoffen sein muss, so wie das Unternehmen das Grundstück in der Vergangenheit auch zur Verfügung gestellt bekommen hatte.

Das Unternehmen muss der Regierung bis Ende Juni dieses Jahres einen verbindlichen Termin für das ganze Vorhaben mitteilen und einen Plan über die einzelnen Schritte des Abbaus und der Dekontamination vorlegen.

Teneriffa freut sich über den Abbau der CEPSA

Der Bürgermeister von Santa Cruz , José Manuel Bermúdez, äußerte sich sehr freudig zu dem Entscheid im gestrigen Parlament. Die Stadtverwaltung wartet nun seit rund zwei Jahren auf die Entscheidung und die Terminierung des Abbaus der CEPSA Raffinerie. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass im Jahr 2018 in Anwesenheit von hunderten Vertretern aus öffentlichen und sozialen Instanzen eine Vereinbarung unterzeichnet worden war, die den Abbau in die Wege geleitet hat.

Die CEPSA Raffinerie ist nun schon seit 1930 auf der Insel Teneriffa präsent und war die erste Raffinerie in ganz Spanien. Durch den Abbau der Anlage, die rund 500.000 m² groß ist, soll Santa Cruz einen großen Schritt in Richtung gehen Umweltschutz gehen. Außerdem sollen das Stadtbild verschönert und das Projekt „Grünes Santa Cruz 2030“ vorangetrieben werden.

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