Am Flughafen Süd sind die Helfer noch nicht geimpft

Am Flughafen Süd sind die Helfer noch nicht geimpft

Durchführung von Corona-Tests durch Krankenschwestern. / Archiv

TENERIFFA 🇮🇨 | Am Flughafen Süd von Teneriffa sind mehrere freiwillige Helfer vor Ort, die noch nicht geimpft sind, obwohl sie sich jeden Tag der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Zurzeit wird laut spanischem Impfplan die Gruppe 6 mit dem Impfstoff versorgt die aus dem Lehrpersonal von Kindergärten und Grundschule besteht.

Es sind rund zwölf Mitarbeiter die am Flughafen Süd arbeiten, um die Einreisenden zu kontrollieren und zu testen. Obwohl diese Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich kommen und von Quirónprevención angestellt sind, warten diese Mitarbeiter weiterhin auf die Impfung.

„Es ist frustrierend für uns alle…Wir setzen uns jedem Tag dem Ansteckungsrisiko bewusst aus, um die Reisenden und die Einwohner von Teneriffa so gut wie wir können zu schützen und trotzdem sind wir laut spanischem Impfplan kein „wichtiges Gesundheitspersonal“, so eine der Mitarbeiterin gegenüber von Canarias Ahora.

Kontrollprozess am Flughafen Süd

Die Kontrollen am Flughafen Süd sind in drei Sektionen aufgeteilt. Die erste Sektion beinhaltet, die Einreisenden zu empfangen und den Corona-Test zu kontrollieren, ob dieser negativ und nicht älter als 72 Stunden ist. Die zweite besteht darin, Einreisende die gar keinen Test vorlegen können oder nur einen, der älter als 72 Stunden ist, erneut zu testen. Die letzte Sektion wird benötigt, um Einreisende gründlich zu untersuchen, sollte der Verdacht einer Infektion bestehen. Das wird anhand von Temperaturmessung und ärztlicher Untersuchung durchgeführt.

Ein Arzt, der am Flughafen Süd arbeitet berichtet, dass von Montag bis Sonntag immer nur zwei Krankenschwestern vor Ort sind. Diese führen Corona-Tests in der zweiten Sektion durch und sind ebenfalls noch nicht geimpft. „Es ist einfach paradox die freiwilligen Helfer nicht zu impfen und wir Ärzte wurden sehr früh geimpft“, so der Mediziner.

Jeden Tag sind zwei Teams am Flughafen Süd auf Teneriffa im Einsatz, eins für die Frühschicht und eins für die Spätschicht. Jedes Team besteht aus zwei Fachleuten. Die erste Sektion besteht aus freiwilligen Helfern, die zweite Sektion aus einem Arzt und einem freiwilligen Helfer und die letzte besteht aus einer Krankenschwester und einem Helfer.

„Wir wurden kürzlich nach dem Geburtsdatum gefragt, vielleicht werden wir doch bald geimpft“, erwähnte eine der Krankenschwestern. Alle freiwilligen Helfer haben die Hoffnung, bald eine Impfung zu erhalten, denn keiner der Helfer hat vor, deswegen die Verantwortung am Flughafen Süd abzulegen.

Sämtliche Mitarbeiter wurde angehalten, keine Angaben gegenüber der Presse zu machen und jegliche Anfragen an die AENA oder das Gesundheitsministerium zu verweisen. Aus diesem Grund sind in diesem Beitrag keine Namen genannt, um die Mitarbeiter zu schützen.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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