Luxushotel in La Tejita darf gebaut werden

Luxushotel in La Tejita darf gebaut werden

An dem bisherigen Rohbau des zukünftigen Luxushotels darf nach dem neuesten Beschluss weitergearbeitet werden.

TENERIFFA 🇮🇨 | Das umstrittene Luxushotel, das für La Tejita bei El Médano geplant ist, soll weitergebaut werden. Seit die Baugenehmigung 2016 erteilt worden war, haben Umweltschützer dagegen protestiert. La Tejita ist einer der wenigen größeren unberührten Strände der Insel mit angrenzendem Vogelschutzgebiet und Naturreservat.

Kurz nachdem Ende 2018 auch der Stadtrat von Granadilla de Abona dem Bau zugestimmt hatte, teilte das spanische Küstenamt mit, dass die Grenzmarkierungen an der Küste neu definiert werden müssen: Bei einer Schutzzone von 100 Metern zur Küste wäre der Bau des Hotels illegal, bei 20 Metern wäre er machbar. Im BOC vom 17. Februar 2021 wurden nun die 20 Meter für den der Küsten-Schutzbereich festgelegt, was den Bau des Hotels ermöglicht. Das bestimmte das Ministerium für ökologischen Wandel .

Die Umweltschützer, die sich gegen den Bau einsetzen, hatten auf die Bestimmung der 100 Meter für die Schutzzone gehofft. Es ist wahrscheinlich, dass sie nun Berufung einlegen. Namentlich handelt es sich um die Bürgerbewegungen Salvar La Tejita und die Asociación Tinerfeña Amigos de la Naturaleza . Für den Küstenabschnitt bei El Médano wurde bereits am 25. November 2002 eine Schutzzone von 20 Metern festgelegt. Die Bürgerinitiativen hatten seitdem versucht, die Zone auf 100 Meter auszuweiten, um allgemein den Hotelbau am Strand zu stoppen.

Demonstration in der Vergangenheit beim Hotel in La Tejita

Besonders große Aufmerksamkeit erreichten zwei Anhänger von Salvar La Tejita, als sie im Juli 2020 auf die Baukräne beim Hotel kletterten . Mehr als fünf Tage harrten sie dort aus, um den Bau zu stoppen, während sie nach Polizeigenehmigung von Feuerwehrleuten mit Lebensmitteln und Ähnlichem versorgt wurden. Das hatte tatsächlich zur Folge, dass die Zentralregierung die Arbeiten am Hotel zunächst einstellte. Sie warteten auf Klarheit im Bezug auf die Küsten-Schutzzone. Nun steht fest: Mit einer Zone von 20 Metern dürfen die Bauarbeiten weitergehen, sofern die Umweltschutz-Gruppen nicht vor Gericht ziehen.

Quellenangaben

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