Party in Santa Cruz aufgelöst

Party in Santa Cruz aufgelöst

Partys zu Coronazeiten ziehen meist einen Polizeieinsatz mit sich.

TENERIFFA | Die Lokalpolizei hat letzten Samstag eine Bar in Santa Cruz geräumt. In dieser hatten mehr als 40 Personen gefeiert, ohne dabei auf geltende Hygieneregeln zu achten. Die Feier fand Samstagfrüh gegen 1:30 Uhr in einem Lokal in der Avenida Madrid statt. Die Partymeute hatte dabei jegliche Regeln zur aktuellen Situation außer Acht gelassen. Nachdem der Veranstalter die Tür nicht für die Polizisten öffnen wollte, drang diese mithilfe der Feuerwehr gewaltsam in die Bar ein. Die Bar wurde vor diesem Einsatz bereits seit 15 Tagen beobachtet. Um Polizeikontrollen zu vermeiden, schlossen die Arbeiter die Türen immer direkt nach dem Eintreten von Kunden.

Die Polizisten sahen sich gezwungen zu handeln als einige Jugendliche, die sich vor der Bar befanden, schnell im Inneren verschwanden. Der Lärm der Party war von außen wahrzunehmen. Als die Polizei und Feuerwehr in das Gebäude eindrangen, fanden sie viele Kunden ohne Masken, die keinen Sicherheitsabstand einhielten. Einige davon rauchten sogar Shishas zusammen. Die meisten Kunden reagierten gereizt auf den Einsatz. Es wurden zehn Fälle von feindseligem Verhalten verzeichnet, sowie mehrere Fälle von illegalem Substanzmissbrauch. Die Besitzer der Bar und Veranstalter der Party müssen, neben den Strafen für das Nichteinhalten der geltenden Virus-Regeln, mit einer Anzeige wegen Rechtsbehinderung rechnen. Die zwei Mitarbeiter der Bar arbeiteten dort ohne Arbeitsvertrag. Beamte fanden zudem den fünfjährigen Sohn der Verantwortlichen auf einem Stuhl schlafend in der Bar, weshalb das Jugendamt informiert wurde. 

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