Risikolevel 4 für Teneriffa vom Gesundheitsverband gefordert

Risikolevel 4 für Teneriffa vom Gesundheitsverband gefordert

Cati Darias und weitere Vertreter des Gesundheitsverbandes Intersindical Canaria. / Archiv

TENERIFFA 🇮🇨 | Es ist ein auf und ab mit den Risikolevel für die Kanaren. Der Gesundheitsverband Intersindical Canaria fordert jetzt von der kanarischen Regierung, dass die Insel Teneriffa auf das Risikolevel 4 eingestuft wird. Begründung dafür ist die aktuelle Entwicklung sowie die jüngsten Ereignisse nach Ostern.

Die Sprecherin des Gesundheitsverbandes Intersindical Canaria, Cati Darias, begründet ihre Forderung damit, dass sich Teneriffa bereits seit längerem auf dem Risikolevel 3 befindet, ohne dass sich die aktuellen Corona-Zahlen  verbessert hätten.

Des Weiteren prangert sie das Verhalten der Bürger am vergangenen Wochenende an, als die Sonderregelungen der Osterfeiertage aufgehoben worden waren und die Strände gesperrt in Santa Cruz und in der Anaga Region gesperrt werden mussten, weil diese komplett überfüllt waren. „Die Entwicklung auf Teneriffa zeigt seit längerem keinen positiven Trend an und daher ist die Einstufung der Insel auf das Risikolevel 4 nicht nur logisch, sondern ebenso gerechtfertigt“, so Cati Darias.

Gefahr für das Risikolevel 4 besteht

Die kanarische Regierung hatte bereits letzte Woche nach dem Ministertreffen bestätigt, dass es auf Teneriffa keine signifikanten Verbesserungen gegeben hat und sich die Insel in einem Inzidenzfenster festgefahren hat. Das vergangene Wochenende hatte Teneriffa tatsächliche eine Inzidenzsteigerung beschert. Am Freitag, dem 09. April lag die Inzidenz bei 67,31 und am Montag, dem 12. April lag der sieben Tage Wert bei 80,77.

In Anbetracht der Tatsache das Teneriffa am gestrigen Dienstag 2.380 aktive Fälle hatte und somit mehr als die Hälfte der Gesamtanzahl der aktiven Fälle auf den Kanaren (4.450 aktive Fälle) ausmacht, besteht eine tatsächliche Möglichkeit, dass die kanarische Regierung auf die Forderung von Darias eingehen wird.

Auch die Stadtverwaltung von Santa Cruz reagierte auf die Ereignisse des Wochenendes und kündigte verschärfte Kontrollen sowie eine Sonderkommission an.

Fuerteventura möchte auf das Risikolevel 2

Der Inselpräsident von Fuerteventura , Sergio Lloret, hat gestern die kanarische Regierung darum gebeten, die Insel auf das nächst tiefere Level einzustufen bei der nächsten Sitzung der Minister und Berater. „Wir verzeichnen eine sehr positive Entwicklung auf der Insel und möchten unseren Dienstleistungssektor sowie die Gastronomie nicht länger als nötig einschränken“, so Lloret.

Der Inselpräsident argumentierte weiter: „Am 18. März wurde das Risikolevel 3 erlassen für Fuerteventura aufgrund des möglichen Risikos eines größeren Ausbruchs über die Osterfeiertage, die nun vorbei sind. Zurzeit haben wir eine sieben Tage Inzidenz von 40,09. Somit verzeichnen wir eine positivere Inzidenz als Lanzarote, und diese Insel ist bereits auf Level 2.“

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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