Sanatorium im Teide-Nationalpark wird abgerissen

Sanatorium im Teide-Nationalpark wird abgerissen

Die leerstehenden Gebäude des Sanatoriums aus den 30er-Jahren sind auf 654 Quadratmetern verteilt.

TENERIFFA 🇮🇨 | Die Insel wird 195.000 Euro in den Abriss des Sanatoriums im Teide-Nationalpark investieren. Die Inselregierung möchte die Natur rund um die leerstehenden Häuser restaurieren, damit sich die Umwelt erholen kann. Das wurde am Freitag vom Präsidenten des Inselrats, Pedro Martín, bekannt gegeben, nachdem er den Teide-Nationalpark zusammen mit der Leiterin des Umweltschutzamts Teneriffas, Isabel García und dem Direktor des Nationalparks, Manuel Durbán, besucht hatte. Geplant war dieses Unterfangen laut Martín schon seit 2002.

„Diese Gebäude, die ein Ort der Gesundheit und Erholung sein sollten, sind zu einem bedauerlichen Fehler geworden. Sie sind stark verfallen und das direkt im Herzen des Nationalparks”, so Martín. Die Bauten, die vorher in Privatbesitz waren, wurden nun für die Dekonstruktion abgekauft. Dadurch soll das Grundstück zu einem Ort werden, auf den man stolz sein kann und der einen Besuch wert ist.

„Diese Entscheidung soll nicht nur der Erhaltung der Umwelt dienen, sondern auch allen Bewohnern Teneriffas einen Ort geben, der einen zufriedenstellenden Besuch bietet.”

Die Häuser wurden ab 1930 als Sanatorium gebaut und nie als solches verwendet. Das Grundstück ist um die 654 Quadratmeter groß und liegt am Pfad 16 des Nationalparks.

Teide-Nationalpark will Besucher besser informieren

Martín hat weitere Pläne für den Teide-Nationalpark. Im Sommer, konkret im Juni oder Juli, sollen weitere Besucherzentren eröffnet werden. Dann soll auch Vilaflor ein Zentrum bekommen.

„Der Nationalpark soll ein freundlicheres, moderneres Gesicht bekommen, welches den Besuchern eine Chance zum Lernen bietet, was die Fauna und Flora rund um den Vulkan angeht.” Die Umsetzung dieses Vorhabens soll im Laufe der nächsten Jahre passieren.

Corona-Pandemie begünstigt Umweltschutzprojekte im Nationalpark

Das ist nicht der erste Abrissplan, der im Teide-Nationalpark umgesetzt wird. Erst letzten Sommer wurde eine Herberge abgebaut und weitere Projekte durchgeführt, um die dortige Natur wiederherzustellen. Seit Beginn des Alarmzustands nutzt das Umweltschutzamt das Wegbleiben von Besuchern, um die Auswirkungen der Menschen auf die Natur zu analysieren und Maßnahmen umzusetzen die bereits dem Naturschutz dienen .

Quellenangaben

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