Verschärfungen sind erneut verlängert

Verschärfungen sind erneut verlängert

Die kanarische Regierung beim EZB-Rat am vergangenen Donnerstag.

TENERIFFA 🇮🇨 | Julio Pérez, der Sprecher der kanarischen Exekutive, gab am Donnerstag nach dem EZB-Ratstreffen bekannt, dass die Verschärfungen auf Teneriffa um eine Woche verlängert werden. Somit bleiben die festgelegten Maßnahmen von letzter Woche wie zum Beispiel die Ausgangssperre bestehen.

Welche Auswirkungen dies auf die Sonderregelungen über die Weihnachtstage haben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht beschlossen worden. Die kanarische Regierung wird nächste Woche erneut die aktuelle Lage analysieren und neue Entscheidungen treffen. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf den Städten Santa Cruz und La Laguna, weil diese am stärksten mit den Infektionszahlen auf Teneriffa herausstechen. Die Regierung schließt zum jetzigen Zeitpunkt auch eine komplette Abriegelung der beiden Städte nicht aus, jedoch ist dazu keine Entscheidung gefallen.

Die Sorge der kanarischen Regierung liegt darin, dass wenn die Corona-Zahlen in den Städten und somit auf der Insel nicht reduziert werden können, eine Ausdehnung der Infektionsrate erneut auf andere Inseln übergreifen könnte und so der aktuelle Status der Kanaren zurückgesetzt werden könnte. „Dieses Szenario muss um jeden Preis verhindert werden!“, so Pérez.

Die Verschärfungen haben ihren Ursprung

Die Auswertungen der Regierung der Kanaren haben gezeigt, dass die Neuinfektionen in Santa Cruz und La Laguna nicht etwa auf ein Fehlverhalten in Einkaufszentren, Schulen oder ähnlichem zurückzuführen seien. Die meisten Ausbrüche sind im privaten Umfeld etabliert, wie die Rückverfolgungen aufzeigen. Teneriffa ist zurzeit die weltweit am stärksten betroffene Insel hinsichtlich akkumulierter Fälle. Julio Pérez und auch der Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres, haben nun keinen Appell mehr gemacht, sondern fordern die Bürger, insbesondere in Santa Cruz und La Laguna dazu auf, sich zusammenzureißen, wenn sie keine weiteren Verschärfungen in Kauf nehmen wollen. „Es liegt in der Verantwortung von jedem Einzelnen, wir können nicht in jedem Haushalt einen Polizisten abstellen, nur weil eine Verantwortungslosigkeit in beiden Städten herrscht“, so Torres.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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