Caixa Bank und Bankia erwägen eine Fusion

Caixa Bank und Bankia erwägen eine Fusion

Zwei der großen Banken ziehen eine Fusion in Betracht.

Die Verwaltungsvorstände der Bank Caixa und Bankia überprüfen zurzeit eine Rentabilität einer Fusion. Das Ziel einer solchen Allianz sei das Abfangen und Ausgleichen der Verluste und Folgen der aktuellen Corona-Situation. In der folgenden Woche sollen unter der Kontrolle der CNMV (Comisión Nacional del Mercado de Valores) Entscheidungen gefällt werden.

Durch eine Fusion dieser zwei Banken, die auf dem spanischen Finanzsektor die dritt- und viertgrößten Geldinstitute sind, würde eine riesige Finanzgruppe entstehen. Die Fusion würde ein Gesamtvermögen von 650 Milliarden Euro erreichen, mit 6.600 Filialen und 51.000 Mitarbeitern. In Anbetracht der Pläne die vorliegen sollen, hätte die La Caixa Foundation mit 30 Prozent einen entscheiden Einfluss. Das Vorhaben muss aber vor einer Ausführung noch vom Ministerium für Wirtschaft abgesegnet werden. Dazu wird auch eine Analyse zur Gewährleistung der Rentabilität notwendig, die von der spanischen Nationalbank durchgeführt wird. Die Nationalbank wird jedoch keine Empfehlungen oder Entscheidung treffen, sondern lediglich als beratende Funktion dazugezogen. Die Entscheidung liegt alleine bei den Verwaltungsvorständen der Banken.

Die Idee einer Fusion kam durch die Forderung der Europäischen Zentralbank (EZB) zustande, die aktuellen Bankprozesse liquider und schneller bereitzustellen. Luis de Guindos, Vizepräsident der Menéndez und Pelayo Universität (UIMP), äußerte sich dazu, dass die Rentabilität der spanischen Unternehmen im Durchschnitt bei zwei bis drei Prozent liegt, wobei die Kapitalkosten bei ca. zehn Prozent liegen. In den aktuell vorliegenden Vorschlägen soll die Geschäftsführung der aktuelle CEO der Caixa Bank, Gonzalo Gortázar, übernehmen und der zurzeit Vorsitzende Geschäftsführer der Bankia, José Ignacio Goirigolzarri, soll eine nicht geschäftsführende Funktion ausführen.

Welche Auswirkungen das auf die einzelnen Kunden der jeweiligen Bank hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht kommuniziert worden. Erst nachdem eine konkrete Analyse der spanischen Nationalbank vorliegt, werden sämtliche offiziellen Stellen weitere Auskünfte geben – auch bezüglich der Auswirkungen für den Endkunden.

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