Neuartige Maske – Made in Canarias

Neuartige Maske – Made in Canarias

GRAN CANARIA 🇮🇨 | Das Unternehmen Ogadenia , Mitglied des Kollektivs Gran Canaria Moda, ging kürzlich auf die Inselregierung zu und schlug vor, Atemschutzmasken aus dem hochwertigen Material Sutran, das von einer Firma in Barcelona hergestellt wird, zu nähen.

Masken aus Sutran sind bunt, hocheffizient, nachhaltig und waschbar
Masken aus Sutran sind bunt, hocheffizient, nachhaltig und waschbar | Made in Canarias

Die Textilie ist so hochwertig, dass sie sogar von Babys getragen werden kann. Sie ist atmungsaktiv und wurde eigentlich für Sportler konzipiert. Tests im Auftrag der Inselregierung Gran Canarias haben ergeben, dass sie sogar in höchstem Maße zum Nähen von Schutzmasken geeignet ist.

Auf Gran Canaria soll unter der Regie von Ogadenia Díaz ein Textilzweig entstehen, der die Kanaren, Spanien und sogar das europäische Festland mit Atemschutzmasken versorgt. Die ersten 20.000 im Wert von 12.000 Euro wurden von der Inselregierung bereits für die soziosanitäre Einrichtungen der Insel bestellt. Dadurch konnten rund ein Dutzend Angestellte von zwei Textilunternehmen in Arinaga aus der Kurzarbeit geholt werden. Das Unternehmen plant, bei entsprechender Nachfrage die Mitarbeiterzahl zu verdoppeln, um in drei Schichten arbeiten zu können. Designerin Ogadenia hat 800 Meter des Stoffes für die ersten 28.000 Masken bereits bestellt. Die Lieferung soll am kommenden Dienstag auf der Insel ankommen, damit mit der Produktion begonnen werden kann.

Sutran ist eine revolutionäre, nachhaltige, atmungsaktive und waschbare Textilie. Die Prüfung hat ergeben, dass sie nicht nur die vorgeschriebenen 90 Prozent der Bakterien aus der Luft filtert, sondern sogar 91 Prozent und die Atmungsaktivität liegt bei 40 Prozent. Bis zu 30 Wäschen überdauert eine Maske. Das bedeutet, das Virus kann weder hinein noch heraus und bietet so in beide Richtungen Schutz. Gleichzeitig kann der Träger gut atmen.

Derzeit wird vom Hersteller in Barcelona, der das Patent für diese Textilie hält, noch ein weiterer Verarbeitungsschritt geprüft, was die Undurchlässigkeit auf 98 Prozent erhöhen würde. Damit wäre das Material sogar für medizinische Zwecke geeignet.

Designerin Ogadenia kann sich sogar vorstellen, antibakterielle Uniformen und Dienstkleidung für medizinisches Personal oder für Hotels und andere Bereiche zu produzieren. Aus der Krise geboren, könnte diese textile Idee sogar Erfolgsgeschichte schreiben und Spanien dauerhaft von Exporten aus dem fernen Asien unabhängig machen.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

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