Urlauber bleiben den Kanaren treu

Urlauber bleiben den Kanaren treu

Die Urlauber fühlen sich auf den Kanaren sicher.

Zumindest haben zwei von drei Personen, die die Kanaren von mindestens einem Aufenthalt kennen, gesagt, dass die Reisebedingungen ihnen Sicherheit vermitteln und sie noch in diesem Jahr eine Urlaubsreise auf die Kanarischen Inseln planen. Das ergab eine Umfrage, die vom 8. bis 26. Juni in elf europäischen Ländern durchgeführt wurde und in deren Rahmen 31.630 Bürger befragt wurden. Das Ergebnis dieser Umfrage wurde von der Tourismusrätin Yaiza Castillo vorgestellt.

Die positiven Aussichten sind ein Hoffnungsschimmer für die stark gebeutelte Tourismusbranche. An der Spitze stehen die eigenen Landsleute vom spanischen Festland. Rund 72 Prozent der Befragten gab an noch in diesem Jahr auf den Archipel reisen zu wollen, gefolgt von den Dänen (70 %), den Niederländern (69 %) und den Franzosen (68 %). Dicht dahinter rangieren die Deutschen, Briten, Italiener, Norweger, Russen, Schweden und Finnen.

Ein wichtiger Aspekt, der von den potenziellen Urlaubern geschätzt wird, ist die Sicherheit. Mit 7,7 von zehn Punkten würden die Befragten einen Coronatest vor der Anreise oder bei Ankunft befürworten. In Bezug auf die Unterbringung ist ein Trend hin zur Ferienwohnung zu verzeichnen von 27,4 auf 31 Prozent, während der Wunsch nach einem Urlaub im Hotel von knapp 57 auf rund 50 Prozent gesunken ist. Das Interesse an Mietwohnungen ist auf 9,8 Prozent gestiegen bei den Urlaubern.

Nach dem Tourismusrat der Kanarischen Inseln informierte die Direktorin des Projekts „Canarias Fortaleza“, Cristina del Río, auch über die Ergebnisse des „Globalen Labors für Sicherheitsprotokolle im Tourismus“. Diese Sicherheitsprotokolle hätten das Ziel, das Risiko einer Ansteckung durch Covid-19 auf dem Archipel zu minimieren und die größtmögliche Sicherheit für alle Bewohner und Besucher zu gewährleisten, erklärte sie. Die Kanaren befürworten nach wie vor einen Test, möglich vor dem Abflug im Herkunftsland, was allerdings bislang nicht durchgesetzt werden konnte. Die Regelungen werden ständig überprüft und je nach den gesundheitlichen Bedürfnissen geändert. Es wurden unterschiedliche Normen für verschiedene Aktivitäten festgelegt. Verhaltensregeln für Strände, Schwimmbäder, Hotels, Gastronomie oder Wasseraktivitäten beispielsweise. Mit der Öffnung am gestrigen Mittwoch, 1. Juli, begann ein Experiment, das die Inselbewohner mit einem lachenden und einem bangen Auge begleiten. Einerseits brauchen die Kanaren den Tourismus, der der größte Wirtschaftsmotor ist und anderseits besteht die Befürchtung, dass die guten Infektionszahlen durch mehr Menschen wieder nach oben gehen könnten. Trotzdem überwiegt bei den meisten die Hoffnung auf einen erfolgreichen Neustart nach Corona.

Hier können Sie sich das aktuelle Einreiseformular nach Spanien herunterladen.

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