Zuschüsse für die lokalen Unternehmen sind gewährleistet

Zuschüsse für die lokalen Unternehmen sind gewährleistet

Vizepräsident Román Rodríguez vom Finanzministerium während der Konferenz.

Vizepräsident Román Rodríguez vom Finanzministerium hat am Dienstag versichert, den Gemeinden in diesem Jahr 303 Millionen Euro aus dem Finanzierungsfonds der Kanarischen Inseln zuzusichern. Der Vizepräsident sagte, dass bis Ende Juli 103 Millionen bei den Gemeinden zur Verfügung stehen werden und im Dezember weitere 97 Millionen dazu kommen. Im April dieses Jahres wurde aufgrund der schwierigen Situation bereits eine Vorauszahlung geleistet, womit die 303 Millionen eingesetzt und eingeplant sind.

Román Rodríguez sieht diese Maßnahmen als notwendig an, um die Situation der lokalen Firmen abzufangen. Sämtliche lokale Unternehmen und ebenfalls öffentliche Instanzen müssen versuchen, die Einbußen abzufedern und können dafür die Unterstützungen nutzen. Durch die bereits getätigte Zahlung der spanischen Regierung an die Kanarische Regierungin Höhe von 400 Millionen Euro für Gesundheits-, Bildungs- und Sozialangelegenheiten seien die kompletten Gelder sofort abrufbar. Der Vizepräsident ergänzte bei der Konferenz, dass die erzielte Einigung eine enge Zusammenarbeit zwischen der Kanarischen Regierung und den Gemeinden benötigt, damit die Bürger den größtmöglichen Nutzen davon haben. Rodríguez ist sich sicher, dass genaue diese Einigung, einer der ersten fundamentalen Schritte sei um wieder auf Kurs zu kommen.

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Regierung auch die Verpflichtung aufheben, dass lokale Unternehmen die Zuschüsse nur für Investitionen verwenden dürfen. Vielmehr können diese Zuschüsse nun auch für entstandene Schulden oder offene Beträge unter anderem bei der Sozialversicherung genutzt werden, die während dem Alarmzustand entstanden sind.

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.