Zuschüsse für den Sektor „Nachtleben“

Zuschüsse für den Sektor „Nachtleben“

Die Konferenz der Exekutive hinsichtlich der Subventionen für den Sektor „Nachtleben“.

KANAREN | Unternehmen, die im Nachtleben etabliert sind, haben wie die Gastronomie und Hotellerie am stärksten unter der Corona-Pandemie gelitten. Elena Máñez, die Kanarische Wirtschaftsministerin, bestätigte am Dienstag einen Plan der Zuschüsse in Höhe von drei Millionen Euro. Nach dem Treffen mit dem Kanarenpräsidenten Ángel Víctor Torres und Vertretern des Verbandes für das kanarische Nachtleben sowie der FAUCA und der Aero, wurde der Plan genehmigt und verabschiedet. Über Monate hinweg musste dieser erarbeitet werden, da eine solche Situation nicht im Haushaltsplan integriert war.

Das Budget von drei Millionen Euro wird aufgrund von mehreren Faktoren auf die einzelnen Unternehmen in dem Sektor verteilt. Mit einer Auszahlungsdeckung von 7.500 bis 21.000 Euro pro Unternehmen, sollen diese ihre laufenden Kosten, in Kombination mit den bereits eingeführten Subventionen, abfangen können. Die Auszahlungssummen richten sich nach den, durch die Firmen eingereichten Dokumenten aus dem letzten Jahr, um eine gerechtfertigte Hilfe zu erhalten.

Drei Millionen Euro sind nicht die ganzheitliche Lösung für diesen Sektor, stellen aber mit Sicherheit eine gebotene Hilfe für jedes Unternehmen dar. Des Weiteren wurde beschlossen, dass dieser Plan bestehen bleibt und mithilfe des COVID-19-Fonds von insgesamt 7.6 Millionen Euro weiter subventioniert wird. Dazu werden die aktuellen Schließungszeiten, auf Nachdruck der Verbände und Gewerkschaften, neu überprüft. Der Vorsitzende der Canary Islands Nightlife Association, Alejandro Nergín, setzt sich seit Beginn der Pandemie für das Nachtleben, die Gastronomie und ebenso für die Hotellerie ein.

In Anbetracht der aktuellen Situation werden zurzeit Gespräche geführt, einer Kombination aus Bars und Restaurants die Wiedereröffnung zu ermöglichen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind auf den Kanaren rund 450 Unternehmen aus dem Sektor des Nachtlebens komplett vom Markt verschwunden, was auf die Corona-Situation und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch, zurückzuführen ist. Immerhin macht das Nachtleben, mit 1.300 Unternehmen und mehr als 10.000 Arbeitsplätzen, 3,1 Prozent des Kanarischen BIP aus. Zurzeit sind weiterhin 90 Prozent der noch existierenden Betriebe geschlossen und von einer Insolvenz bedroht. Einige Betreiber konnten sich der Situation in gewissen Punkten anpassen und eine Umstrukturierung vornehmen, was ihnen eine gewisse Hoffnung gibt.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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